Die Traversflöte

Traversflöte

 

Die Traversflöte (französisch: travers = quer) ist der barocke Vorläufer der modernen Silberflöte. Sie unterscheidet sich von ihr besonders durch ihren warmen, “hölzernen” Klang. Damit eignet sie sich in hervorragender Weise für die Interpretation barocker Flötenmusik.

 

Der charmante Klang dieses Instruments veranlasste Herrscher wie Ludwig XIV, August den Starken, Friedrich den Großen, der selber ein hervorragender Flötist war, die besten Flötisten und Komponisten an den Hof zu holen. Bach, Telemann, Blavet, Quantz komponierten für diesen Querflötentyp und bedachten das Instrument mit wunderschönen Werken.

 

Die Traversflöte der Renaissance hat eine zylindrische Bohrung mit sechs Grifflöchern und erfordert mit ihrem kleinen runden Mundloch einen etwas anderen Ansatz als heutige Flöten.


Die Barock-Traversflöte entstand in ihrer klassischen Form nach 1650 im Kreis der Musiker am französischen Hofe. Sie ist im Klang gegenüber der heutigen Querflöte viel intimer, hat eine konische Bohrung und kleinere Mund- und Grifflöcher. Hervorzuheben ist die große Ausdrucksmöglichkeit der Traversflöte.

 

Christiane Everling

 

 

 

 

 

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